Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf – Regelform (VAB-R)

Das Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf (VAB) bereitet Jugendliche, die keinen Ausbildungsplatz gefunden haben und berufsschulpflichtig sind, auf eine Berufsausbildung oder eine berufliche Tätigkeit vor.

Das VAB hat das Ziel, den Jugendlichen eine berufliche Orientierung und erste berufsbezogene Fähigkeiten und Fertigkeiten in bis zu drei Berufsfeldern zu vermitteln. Mögliche Berufsfelder sind zum Beispiel Metalltechnik, Elektrotechnik, Holztechnik, Bautechnik, Ernährung und Hauswirtschaft sowie Körperpflege. Außerdem helfen die Berufsfelder den jungen Leuten, berufliche Anforderungen kennenzulernen, ihre persönlichen Vorlieben herauszufinden und ihre individuellen Lern- und Leistungsfähigkeiten einzuschätzen und zu verbessern.

Eine Besonderheit des VAB ist der Arbeitsfeldunterricht, in dem umfassend Theorie und Praxis miteinander verbunden sind und das “learning by doing” im Vordergrund steht. Auf diese Weise bekommen die Schülerinnen und Schüler eine gute Möglichkeit, sich beruflich zu orientieren und sie verbessern ihre Chancen auf eine Berufsausbildung enorm.

Voraussetzung für die Teilnahme am Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf ist, dass man die allgemein bildende Schulpflicht erfüllt hat.

Die Jugendlichen mit oder ohne Hauptschulabschluss, die keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, kein BEJ oder keine andere berufliche Schule besuchen und das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, müssen in der Regel das VAB besuchen.

Die Jugendlichen über 18 Jahre mit oder ohne Hauptschulabschluss, die keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, keine andere berufliche Schule besuchen und das 20. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, können freiwillig ein VAB besuchen.

Weitere Infos auf www.bildungsnavi-bw.de und www.kultusportal-bw.de