Erinnerungskultur in Polen und Deutschland

Die Erinnerung an die Verbrechen der Deutschen in der Zeit des Nationalsozialismus und ihre Folgen führen noch heute zu Diskussionen zwischen den Nachbarländern Polen, Tschechien und Deutschland. Jenseits der politischen Beziehungen der Bundesrepublik Deutschland zu den Nachbarländern Polen und Tschechien soll mit dem Projekt zu einer gemeinsamen Erinnerungskultur in der Zivilgesellschaft beigetragen werden.

Bilder vom Austausch im Oktober 2018

Beim Besuch der Gruppe aus Polen vom 22.-26.10.2018 lag der Fokus auf dem Schicksal der polnischen Zwangsarbeiter, die nach dem Warschauer Aufstand ins Konzentrationslager nach Mannheim-Sandhofen deportiert wurden und bei Daimler-Benz arbeiten mussten. Für den Besuch der Gruppe aus Mannheim in Opole vom 12.-18.05.2019 ist ein Besuch des Lagers in Lambsdorff und des Museums in Opole geplant. Gleichzeitig kommt auch eine Gruppe von unserer tschechischen Partnerschule in Jesenik nach Opole.

Es ist geplant, dass das Projekt, eventuell mit verschiedenen Schwerpunkten, immer wieder im Rahmen des Schüleraustausches stattfindet, dass wir viele junge Menschen für eine gemeinsame Erinnerung gewinnen können. Es wäre möglich, das Projekt auch auf unsere Schulpartnerschaften mit Italien, Frankreich auszuweiten.