Justus wird Schule ohne Rassismus

Um kurz vor 11 Uhr am 04.04.2019 wurde die Justus-von-Liebig-Schule zur „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgezeichnet. Zuvor betonte unsere Schulleiterin Marianne Sienknecht die Bedeutung unserer Schule als „Ort der Begegnung, der Auseinandersetzung, des Toleranztrainings, der Wertevermittlung, des Perspektivwechsels, der Zuversicht und der Zukunftsorientierung“ in Mannheim.

Auch die anderen Redner würdigten unsere Schule aus ihrer jeweiligen Perspektive. Schulreferent Sascha Finkbohner vom Regierungspräsidium Karlsruhe betonte die Sonderstellung der Justus im Regierungsbezirk wegen unserer Schüler aus mehr als 60 verschiedenen Nationen. Klaus Sommer, Vorstitzender des Freundeskreis der Justus-von-Liebig-Schule, blickte weit in die Geschiche zurück, als die ersten Flüchtlinge des Jugoslawien-Krieges an unserer Schule unterrichtet wurden. Elternvertreterin Daniela Russ wies darauf hin, dass durch die Inklusionsklassen die Ausgrenzung geistig und körperlich behinderter Jugendlicher bekämpft werden kann. Schülersprecherin Michelle Sobzcak beschwor die Courage jedes einzelnen Schülers gegen Intoleranz und Rassismus. Alexander König, der als Vertreter unseres Schulpaten Daniel Hopp sprach, empfahl den Schülern wie die Eishockeyspieler der Adler Mannheim, ihr bestes zu geben und sich mit aller Kraft in das Team (die Klasse, die Schule, die Stadt) zu integrieren.

Anschließend feierten SchülerInnen und LeherInnen ein gemeinsames Schulfest.