Rotary Club fördert unsere europäischen Projekte

Unter dem Motto „Europe Next Generation“ fördert der Rotary Club Mannheim Rhein-Neckar unsere Projekte mit unseren Partnerschulen in Toulon (Frankreich), Opole (Polen) und Jesenik Tschechien.

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Projekt I: Croissant trifft Plunder

Im Rahmen eines Besuches des Lycée professionel Anne Sophie Pic in Toulon sollen die Schülerinnen und Schüler beider Schulen die Gemeinsamkeiten aber auch die Eigenheiten in den Handwerkstraditionen der Bäcker und Konditoren beider Länder erarbeiten. Die Schülerinnen und Schüler stellen vergleichbare landestypische Gebäcke wie das Croissant und das Plunderteilchen oder auch die Tropezienne und den Bienenstich her. Nach einer Recherche zu den landestypischen Gebäcken des Partnerlandes wird gemeinsam in der Konditorei der Schule gearbeitet. Ein Rezeptheft verfestigt die Erfahrung und animiert zur Nachahmung. Durch das Projekt wird das gegenseitige Verständnis durch gemeinsame Arbeit gestärkt. Ängste vor Fremdem werden abgebaut und es kommt zu einer Wertschätzung des Gemeinsamen und der Eigenheiten.

Projekt II: Erinnerungskultur in Deutschland, Polen und Tschechien

Die Erinnerung an die Verbrechen der Deutschen in der Zeit des Nationalsozialismus und ihre Folgen führen noch heute zu Diskussionen zwischen den Nachbarländern Polen, Tschechien und Deutschland. Jenseits der politischen Beziehungen der Bundesrepublik Deutschland zu den Nachbarländern Polen und Tschechien soll mit dem Projekt zu einer gemeinsamen Erinnerungskultur in der Zivilgesellschaft beigetragen werden.

Beim Besuch der Gruppe aus Polen vom 22.-26.10.2018 lag der Fokus auf dem Schicksal der polnischen Zwangsarbeiter, die nach dem Warschauer Aufstand ins Konzentrationslager nach Mannheim-Sandhofen deportiert wurden und bei Daimler-Benz arbeiten mussten. Für den Besuch der Gruppe aus Mannheim in Opole vom 12.-18.05.2019 ist ein Besuch des Lagers in Lambsdorff und des Museums in Opole geplant. Gleichzeitig kommt auch eine Gruppe von unserer tschechischen Partnerschule in Jesenik nach Opole.

Es ist geplant, dass das Projekt, eventuell mit verschiedenen Schwerpunkten, immer wieder im Rahmen des Schüleraustausches stattfindet, dass wir viele junge Menschen für eine gemeinsame Erinnerung gewinnen können. Es wäre möglich, das Projekt auch auf unsere Schulpartnerschaften mit Italien und Frankreich auszuweiten.

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