100 Jahre Frauenwahlrecht am Weltfrauentag

100 Jahre Frauenwahlrecht! Weltfrauentag zum Fest an der Schule gemacht
Ein Fest an der Schule, das kommt bei Schülern bekanntlich gut an. In einem Alter, in dem Schüler nach partnerschaftlichen Beziehungen suchen, erwies sich das Thema des Festes „Weltfrauentag“ als Volltreffer.
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Mann-heim als Frauen-Ort“ unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr. Kurz und organisiert von der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Mannheim Zahra Deilami feierte die Justus-von-Liebig-Schule.
Den ganzen Vormittag über war die Aula Anlaufstelle für Schülerinnen und Schüler.
Frau Deilami betonte in ihrer Begrüßung „dass viele Rechte, die für Jugendliche heute selbstverständlich sind, erst hart und über lange Zeit hinweg erkämpft wurden“. Immer wieder erklärte sie in Gesprächen mit Schülerinnen und Schülern: „Der Weg zur Gleichstellung ist noch nicht zu Ende. Es ist noch viel zu tun. Die bisher erkämpften Rechte sind auch immer wieder in Gefahr. Noch heute ist es nicht überall selbstverständlich, dass Frauen ihre Rechte wahrnehmen können“
Wie an der Justus-von-Liebig-Schule nicht anders zu erwarten, gab es zum Fest Leckereien, die von Lehrern für die Schüler gebacken wurden.
Die Schulleiterin Frau Professor Marianne Sienknecht hat die Idee zum Fest tatkräftig unterstützt und dankte Frau Elke Hülter, die die Organisation übernommen hatte.
Von vielen angebotenen Aktivitäten wurde durch die Schülerinnen und Schüler, die Möglichkeit eigene Vorstellungen zur Umsetzung der Ziele der Stadt Mannheim zu äußern begeistert angenommen.
Den Höhepunkt des Festes bildete der Film „Suffragette“, der die Anfänge der Frauenbewegung und den Kampf um das Frauenwahlrecht thematisiert. Er fesselte und beeindruckte die Schülerinnen und Schüler. Aber: „Ich wäre auch heute manchmal gern ein Mann. Dann wäre vieles leichter“ so die Aussage einer Schülerin, mit der sie zeigte, dass das Ziel des Festes erreicht wurde. Rechte sind erkämpft worden. Für die Gleichstellung in der Gesellschaft ist noch viel zu tun.